marienplatz

O SZTUCE

Sztuka powstała na zamówienie monachijskiego Residentztheater i osnuta jest wokół samospalenia, którego dokonał anonimowy mężczyzna na tytułowym, monachijskim Marienplatz w 2016 roku. 

Przeplatają się w niej trzy wątki: biblijnej historii o Bogu przykazującym Abrahamowi złożenie Izaaka w ofierze, dramaturga starającego się zrozumieć powód, dla którego podpalił się bohater jego sztuki, i mieszkańców miasta komentujących i interpretujących, w zależności od osobistych przekonań, powód samobójstwa. 

Tekst, napisany w ramach programu rezydencyjnego Welt/Buehne, został prapremierowo zrealizowany w grudniu 2020 roku w Residenztheater.

informacje praktyczne

Liczba osób: 6

Języki: polski, niemiecki (tłum. Olaf Kühl)

Prawa autorskie: Beniamin Bukowski, dla wersji niemieckiej: Beniamin Bukowski, Olaf Kühl

 

realizacje

- Marienplatz, reż.  András Dömötör, Residenztheater w Monachium (streaming online, 2020);

- Marienplatz, reż.  András Dömötör, Residenztheater w Monachium (2021).

 

 

about the play

marienplatz

The text, commissioned by Residentztheater in Munich, concentrates on a self-burning of an anonymous man in the middle of Munich's main square out of unknown reasons. It incorporates three parallel stories: the reinterpretation of biblical text about Abraham sacrificing his son Isaac, the history of a playwright trying to understand the motivations of his protagonist and the commentaries of city citizens, trying to interpret the whole event based upon their varied political views.

The play, being an effect of the Welt/Buehne author programme, was selected to premiere in December 2020. 

 

practical information

Cast: 6 characters

Languages available: Polish, German (trans. Olaf Kühl), English subtitles for the German streaming version

Copyrights: 

Polish version - Beniamin M. Bukowski

German version - Beniamin M. Bukowski, Olaf Kühl

 

stagings

- Marienplatz, dir.  András Dömötör, Residenztheater Munich (online streaming, 2020);

- Marienplatz, dir.  András Dömötör, Residenztheater Munich (2021).

 

marienplatz

Im Rahmen der Plattform für internationale zeitgenössische Dramatik «Welt/Bühne» vergibt das Residenztheater dreimonatige Residenzen an internationale Autor*innen.Sie haben während dieser Zeit die Gelegenheit, die Stadt und unser Theater kennenzulernen und im Austausch mit dem künstlerischen Team und dem Ensemble neue Stücke zu entwickeln. In der Spielzeit 2019/2020 nahmen an dem Programm Beniamin M. Bukowski aus Polen, Satoko Ichihara aus Japan und Alfredo Staffolani aus Argentinien teil. Als erstes der entstandenen Werke wird das Stück des polnischen Autors präsentiert.

 

«Marienplatz» kreist um einen realen Vorfall aus dem Jahr 2017: Am 19. Mai gegen drei Uhr früh fuhr ein Mann mit seinem Auto auf den Münchner Marienplatz, übergoss sich mit mehreren Litern Benzin und zündete sich an. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus und bis heute haben sich weder seine Identität noch die Umstände seiner Selbstverbrennung aufgeklärt, wohl aber Anlass zu Spekulationen verschiedenster Couleur gegeben. Die Diskussion führt Bukowski auf der Bühne weiter: Was könnte die rätselhafte Tat bedeuten? Sagen die Interpretationsansätze womöglich mehr über die Zuschauer*innen aus als über den Täter selbst? Und wie erzählt man von einer solchen Tat im Theater? Seine eigenen Erfahrungen während der Recherche in München gibt der Autor an die Schauspieler*innen weiter und spinnt ein diskursives Netz über den Begriff des Opfers und den ambivalenten Umgang mit Eigen- und Fremdwahrnehmung.

 

Auf die Bühne bringt das Stück der ungarische Regisseur András Dömötör, ein Spezialist für Gegenwartsdramatik und politisch virulente Themen, der sich mit dieser Arbeit dem Münchner Publikum vorstellt.

 

«Welt/Bühne» 2020/2021 wird in Kooperation mit dem Goethe-Institut, der BMW Group, dem Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Bayerischen Theaterakademie August Everding und mit der freundlichen Unterstützung des Vereins der Freunde des Residenztheaters durchgeführt.

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